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Darüber hinaus lassen sich auch knöcherne Strukturen wie Wirbelkörper und Gelenke sowie deren Bestandteile – etwa Menisken im Knie oder Bänder der Gelenkkapseln – präzise beurteilen. Selbst die Hirngefäße können mit speziellen MRT-Techniken ohne den Einsatz von Kontrastmitteln sichtbar gemacht werden.
Wir untersuchen Jugendliche und Erwachsene. Für eine optimale Bildqualität ist es entscheidend, während der gesamten Untersuchungsdauer – je nach Fragestellung etwa 15 bis 25 Minuten – ruhig und möglichst bewegungslos zu liegen. Bewegungen führen zu sogenannten Bewegungsartefakten, die die Bildqualität beeinträchtigen und die diagnostische Auswertung erschweren oder in Einzelfällen unmöglich machen können.
Unter Umständen können intravenöse Kontrastmittel (Gadolinium-haltig) zum Einsatz kommen, jedoch nur dann, wenn bestimmte Strukturen wie Entzündungen, Tumore oder Gefäßveränderungen näher charakterisiert werden müssen.
Kontraindikationen sind insbesondere eine bekannte Gadolinium-Unverträglichkeit, ausgeprägte allergische Veranlagung, Stillzeit sowie relevante Nierenfunktionsstörungen.
Bitte beachten Sie, dass wir kein offenes MRT anbieten. Unser System verfügt jedoch über einen großzügigen 70-cm-Tunneldurchmesser und eine patientenfreundliche, weit geöffnete Tunnelgeometrie, die im Vergleich zu klassischen, engen Röhren ein deutlich angenehmeres Raumgefühl bietet und insbesondere für sensible, ängstliche oder korpulente Patienten mit Klaustrophobie von Vorteil ist.
Fragen und Antworten
Am Tag des Termins müssen Sie Ihren Überweisungsschein mit einem Auftrag an RADIOLOGIE und Ihre aktuell gültige Versicherungskarte mitbringen. Sollten Sie bereits Voraufnahmen sowie Befunde von der zu untersuchenden Körperregion haben, dann diese beim Termin bitte dabei haben.
Personen mit
- Herzschrittmacher
- Defibrillator
- Neurostimulatoren
- Cochlea-Implantat
- mechanischer Herzklappe
- Granatsplittern im Körper
- Langzeit RR oder EKG
- Blutzuckerchip
- Platzangst unter Zuhilfenahme einer Sedierung
- Kindern unter 14 Jahren
Speziell für Frauen:
- Schwangere in den ersten 3 Monaten
Sie müssen Gegenstände wie Schmuck, Handys, Uhren, Gürtel, Schuhe, Portemonnaies, Zahnersatz und alle weiteren Dinge entfernen, die metallische Zusätze enthalten.
Die MRT verwendet keine Strahlung. Wir bitten jedoch, schwangere Frauen, die sich im ersten Trimester befinden, um Rücksprache mit ihrem überweisenden Arzt oder der Ärztin.
Je nach medizinischer Fragestellung kann die Untersuchungsdauer zwischen 15 – 25 Minuten variieren. Um die Untersuchungszeit so kurz wie möglich zu halten, müssen die Patienten versuchen, sich nicht in der Röhre zu bewegen. Nur so bekommen wir aussagekräftige Bilder.
In der Regel erhält die überweisende Ärztin bzw. der überweisende Arzt die Untersuchungsergebnisse zeitnah nach der Auswertung. Die Bilddaten werden Ihnen direkt im Anschluss an die Untersuchung auf CD ausgehändigt.
In medizinisch dringlichen Fällen, wie zum Beispiel bei Unfallfolgen oder dem Verdacht auf innere Blutungen, erfolgt die Befundung umgehend.
Das von Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt ausgestellte Überweisungsformular für die diagnostische Bildgebung ist ein verbindliches ärztliches Dokument und legt die konkret angeforderte Untersuchung fest. Aus rechtlichen Gründen darf dieses weder von Ihnen noch von unserem Praxispersonal nachträglich geändert oder um zusätzliche Untersuchungsregionen ergänzt werden.
Sollten weitere oder ergänzende Untersuchungen erforderlich sein, wenden Sie sich bitte an Ihre überweisende Ärztin oder Ihren überweisenden Arzt, damit eine entsprechende neue Überweisung ausgestellt werden kann. Nach Prüfung der medizinischen Indikation vereinbaren wir dann selbstverständlich zeitnah einen weiteren Untersuchungstermin.
Wichtiger Hinweis: Entgegen irreführender Angaben auf externen Webseiten handelt es sich bei unserem Gerät nicht um ein offenes MRT-System.
Patientinnen und Patienten, die ausdrücklich eine Überweisung für ein offenes MRT erhalten haben, sollten sich vorab mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen, da die Kosten hierfür in vielen Fällen nicht oder nur eingeschränkt übernommen werden. Zudem gibt es in Berlin nur wenige Standorte, die offene MRT-Systeme anbieten.
Ein wesentlicher Grund hierfür ist die im Vergleich zu konventionellen Hochfeld-MRTs deutlich geringere Bildqualität offener Systeme, die – abhängig von der medizinischen Fragestellung – eine präzise und sichere Diagnosestellung erschweren kann.

