CT-Untersuchungen gehören zu den Klassikern in der Radiologie und sind in der medizinischen Bildgebung nicht mehr wegzudenken.

Ein CT-Scanner verfügt über eine Röntgenröhre und Detektoren, die sich kreisförmig um den Körper bewegen, während der Patient langsam durch den Scanner auf einem mobilen Tisch fährt.

Im Gegensatz zum klassischen Röntgen sammelt der Scanner Querschnittsbilder, die zusammen mit einem leistungsstarken Computer dreidimensionale Bilder erstellt. Diese Art der Bilddiagnostik kann Gewebe, Organe, Knochen und Blutgefäße darstellen, die auf herkömmlichen Röntgenstrahlen möglicherweise schwer zu erkennen sind.

Während der Untersuchung werden zwar Röntgenstrahlen freigesetzt, jedoch in einer geringen Dosis, wir verfügen über low-dose-Programme. CT-Untersuchungen dauern nicht lange und sind schmerzlos.

Je nach medizinischer Fragestellung kann es passieren, dass vor dem CT-Scan ein Kontrastmittel oral verabreicht werden muss. Zumeist erfolgt diese Zugabe bei CT-Untersuchungen des Abdomens, Beckens oder Unterbauches.

Diese Flüssigkeit zeigt sich während der Aufnahmen im Körper des Patienten und kann dabei helfen, Gewebestrukturen im Körper vom kontrastierten Darm abzugrenzen und die Aussagekraft der CT-Untersuchung zu verbessern.

Häufig ist auch die intravenöse Gabe von Kontrastmitteln zur Diagnoseverbesserung erforderlich. Dieses Kontrastmittel wird in wenigen Stunden durch die Nieren ausgeschieden und hat keine dauerhaften Auswirkungen im Körper.

CT – Kleinzelliges Bronchial-CA rechts, Rezidiv 3 Monate nach Therapie, coronar, Lungenfenster

CT – zentrales Bronchial-CA links, männlich, 70 Jahre alt

Bitte laden Sie sich den Patientenfragebogen herunter und bringen diesen ausgefüllt zu Ihrem Termin mit: CT Patientenfragebogen

In der Regel dauert die Untersuchung in der betreffenden Körperregion 5-10 Minuten. Bitte beachten Sie, dass sich Ihre Aufenthaltsdauer im Fall einer Zugabe von Kontrastmittel verlängert.

Sollte die Gabe von oralem Kontrastmittel nötig sein, wird der Patient gebeten, mind. 30 Minuten vor der CT-Untersuchung einzutreffen, da die als Getränk verabreichte Flüssigkeit Zeit braucht, um sich im Körper zu verteilen.

Die Praxis informiert Sie vorab bereits bei der Terminvereinbarung über die Besonderheiten der Untersuchung, z.B., ob Sie nüchtern erscheinen müssen. In diesem Fall darf der Patient vier Stunden vor der Untersuchung nichts essen oder trinken.

Je nach Notwendigkeit und medizinischer Fragestellung wird Ihnen vor oder während der CT-Untersuchung ein Kontrastmittel (kurz: KM) in die Vene gespritzt. Dies erfolgt über einen vom Radiologen nach dem Aufklärungsgespräch gelegten Zugang (meist über die Armvene) mittels eines  Injektomaten. Das Kontrastmittel verteilt sich schnell in den Blutgefäßen sowie in den inneren Organen. Unter Umständen kann hierbei ein Wärmegefühl im Körper entstehen, welches aber nicht bedenklich ist und schnell wieder nachlässt.

Das Kontrastmittel ist nicht schädlich und wird innerhalb von wenigen Stunden aus dem Körper ausgeschieden.

Sollte eine Untersuchung mit KM vom überweisenden Arzt angeordnet werden, ist vor dem Termin ein Laborblatt mit den aktuellen Kreatinin- und TSH-Wert mitzubringen.

Bitte klären Sie vor dem Termin mit Ihrem überweisenden Arzt ab, ob Folgendes auf Sie zutrifft:

  • Schwangerschaft (auch wenn Sie den Verdacht haben, schwanger zu sein)
  • Schwere Herz-Kreislauferkrankungen
  • Schwere Kontrastmittelunverträglichkeiten
  • Schwere Nierenfunktionsstörungen
  • Schilddrüsenüberfunktionen
  • Knochenmarkerkrankungen

Sie erhalten vor der Untersuchung einen umfangreichen Aufklärungsbogen für alle Belange.

Die Vorteile der Erkennung einer Krankheit bzw. der Kontrolle des Zustandes überwiegt das Risiko einer geringen Strahlenmenge, der der Patient ausgesetzt wird. Auch das Kontrastmittel bleibt nur kurz im Körper und wird relativ schnell wieder über die Nieren ausgeschieden.

Die Bilder bekommen Sie nach der Untersuchung vor Ort überreicht. Der Befund wird direkt an Ihren überweisenden Arzt weitergeleitet, der eine Befundbesprechung vornimmt. In der Regel dauert die Übermittlung des Befundes wenige Werktage.

Sobald die Untersuchung abgeschlossen ist, kann der Radiologe Ihnen kein Ergebnis vor Ort liefern, da die Bilder erst analysiert werden müssen. Das benötigt Zeit. Eventuell müssen vorliegende Voraufnahmen mit den aktuellen Bildern verglichen werden. Der Radiologe wird einen Bericht über die Ergebnisse der Untersuchung schreiben und an Ihren Überweiser schicken. Wenn Sie nicht lange auf den Befund warten möchten, vereinbaren Sie bitte kurz nach dem CT-Termin gleich einen Termin beim behandelnden Arzt, der die Untersuchungsergebnisse in der Regel innerhalb von wenigen Tagen vorliegen hat.

Ausnahme bei Notfällen: Notfall-Patienten (Unfallfolgen, Verdacht auf innere Blutungen, akute Fragestellungen) bekommen gleich am Untersuchungstag einen Befundbericht vom Radiologen überreicht.

Das von Ihrem Arzt ausgefüllte Überweisungsformular für die diagnostische Bildgebung, das eine bestimmte Untersuchung anordnet, ist ein ärztliches Dokument. Es kann daher weder von Ihnen noch von unseren Mitarbeitern geändert werden, um weitere Bereiche hinzuzufügen. Wenn Sie eine  Folgeuntersuchung wünschen, dann sprechen Sie mit Ihrem überweisenden Arzt, damit er die entsprechenden Untersuchungen beauftragen kann. Die Praxis wird Ihnen nach Prüfung der Indikation gerne schnell einen weiteren Termin anbieten.